MIRA KLUG

Für den Pavillon NonStopScheiner wurde eine zweiteilige Installation konzipiert. Um den Pavillon herum wurden zwei Linien, die einen in sich geschlossenen Fußgängerweg als Endlosschleife markieren, aufgebracht. Inmitten dieser Fußgängerzone ist ein Monitor platziert, der das Video vereinnahmt zeigt. Drei Autos umkreisen den Kreisverkehr und vereinnahmen den Kreis für sich.

Eine ähnliche Aneignung vollzieht sich auch im realen öffentlichen Raum, wenn Fußgänger*innen das nun räumlich abgegrenzte Terrain mehrfach begehen und damit okkupieren.
Der Titel Fuge bezieht sich sowohl auf das zeitlich versetzte und mehrfach wiederholte Thema einer musikalischen Komposition, als auch auf den Zwischenraum, der durch die Bodenmarkierung und die repetetive Umkreisung der Fußgänger und Autofahrer entsteht.




A two-part installation was conceived for the NonStopScheiner pavilion. Two lines that encircle the pavilion define a self-contained pedestrian path as an infinite loop. A monitor placed inside this pedestrian zone shows a video that draws people in. Three cars drive around the roundabout appropriating this circle for themselves. A similar appropriation also occurs in the real public space when pedestrians cross the now spatially defined terrain several times and, thus, occupy it. 

The title Fuge refers to both a musical composition, whose subject is constantly repeated at staggered intervals, and the intermediate space that is created by the markings on the floor and the repeated circular motion of the pedestrians and the drivers. 

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